Frage von SinaT: Was genau bringt Marktforschung eigentlich?
Bei Umfragen der Marktforschung mache ich immer mit, telefonisch oder ausfüllen der Fragebögen – ich bin dabei!
Aber bringt das eigentlich was?
@millionenworte: Das war ich nicht! Ich würde niemals deine Adresse verraten!!! Wirklich!
Beste Antwort:
Answer by schleich_er
Wenn alle Teilnehmer ehrlich sind, können die Auftraggeber der Studie sehr wohl sehen, wie die Trends bei den Verbrauchern derzeit sind und ob es sich lohnt, bestimmte Investitionen zu tätigen. Beispiel: Ein Autobauer überlegt, einen neuen Kleinwagen zu bauen. Wenn die Teilnehmer nun überwiegend angeben, ihr nächster Wagen solle größer und stärker als bisher sein, wird sich der Autobauer die Investition in Forschung und Entwicklung möglicherweise sparen, da er nicht enug Absatzchancen sieht.
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20. Dezember 2011 um 04:28
Und wie:
Durch die Marktforschung sind Hersteller und Distributoren in der Lage:
1. gezielter zu werben (zielgruppenspezifisch)
2. Ihren Bekanntheitsgrad zu überprüfen
3. Ihre USPs (Unique Selling Propositions) zu manifestieren
20. Dezember 2011 um 05:06
Mir bringt es ziemlich viel stumpfsinnige Arbeit, wenn ich die Fragebogen auswerten muss
20. Dezember 2011 um 05:42
Na, ist doch logisch:
Man will herausfinden, was den Verbraucher anspricht und was nicht. Anhand dieser Informationen kann man dann Produkte und Dienstleistungen so gestalten, dass sie vom Verbraucher gerne angenommen werden.
20. Dezember 2011 um 05:58
Dann machst du dich mitverantwortlich dafür, daß ich ständig Gratis-Binden aus ungebleichter schwedischer Baumwolle, die neben den Buntstiften aus Erlenholz aus sensiblem Forstbau in Brindisi meinen Briefkasten derart verstopfen, daß kein Platz für meine Wellness-Magazine mit Gratis Yves-Rocher Hautplegeproduktproben mehr bleibt?
Das melde ich.
20. Dezember 2011 um 06:15
Sehr löblich, dass Du da immer antwortest.
Es gibt mehrere Gründe Umfragen zu machen. Der Hauptgrund ist es an Adressen und Telefonnummern von Menschen zu kommen, die auch gleich noch ihre Interessen und ihr Kaufverhalten mit liefern. So kann man gezielt werben und natürlich auch verführen.
Aus diesen Umfragen kommen auch die Daten über Menschen/Konsumenten, die man dann kaufen kann. Man sucht z.B. Frauen zwischen 20 und 30, die sich für ein bestimmtes Produkt interessieren (Parfum, Auto usw.) und kann diese dann ganz gezielt bewerben.
Das löblich am Anfang hat natürlich auch einen ironischen Unterton. Man öffnet sich als Bürger und wird gläsern. Wenn man das will, sollte man antworten. Ich bevorzuge die andere Variante.